Wichtige Hinweise zu den Ausfahrten

Aktuelle Information zum Coronavirus findet ihr hier: https://www.g-o-c.de/kommende-ausfahrten

 

Hygieneplan für alle GOC Mitglieder und Ausfahrtenteilnehmer/Fahrtenleiter

1) Risiken in allen Bereichen minimieren  

a.) Sportlerinnen und Sportler sowie Betreuungspersonal dürfen bei jeglichen Krankheitssymptomen nicht an Kursen oder an Ausfahrten teilnehmen, müssen zu Hause bzw. in Isolation bleiben und ihren Hausarzt kontaktieren und dessen Anweisungen befolgen; das gilt auch für Begleitpersonen. Die Kurs- oder Fahrtengruppen sowie andere Kontakte sind umgehend telefonisch, per SMS, Messenger oder Email zu informieren.  

b.) Kanusport, egal ob als Freizeit- oder Leistungssport ausgeübt, ist nicht sinnvoll, wenn Krankheitssymptome bestehen.  

c.) Typische Krankheitssymptome sind Fieber, trockener Husten, Geruchs- sowie Geschmacksstörungen, Bindehautentzündung, leichter Durchfall, Müdigkeit oder Kurzatmigkeit.  

d.) Kanuten, die Kontakt zu infizierten Personen hatten und sich deshalb in häuslicher Quarantäne befinden, ist die Teilnahme am Vereinsbetrieb ebenfalls untersagt.  

e.) Im Falle eines Verdachtes einer Infektion an Vereinsmitgliedern, ist dieser zu separieren und schnellstens medizinische Hilfe zu suchen.  

2) Distanzregeln einhalten  

a.) Grundsätzlich besteht beim Kanufahren nur ein geringes Risiko, sich anzustecken. Das Risiko kann sekundär durch die Nähe zu Trainingspartnern oder Fahrtenmitgliedern erhöht werden. Es ist daher darauf zu achten, den Mindestabstand von 1,5m bei jeglicher Interaktion einzuhalten, insbesondere bei der Materialpflege und beim Zuwasserlassen der Boote oder auch das Abladen der Boote. 

b.) Fahrten in Mannschaftsbooten sind zu unterlassen bzw. auf das Notwendigste zu reduzieren. 

3) Körperkontakte auf das Minimum reduzieren  

a.) Kanufahren ist eine kontaktlose Sportart. Gewohnte Rituale, wie Begrüßungen, „Abklatschen“, sich in den Arm nehmen, Jubeln oder Trauern in der Gruppe und Verabschiedungen müssen ohne Berührungen erfolgen.  

b.) Empfohlen wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (z. B. Schals oder Buff Tücher) außerhalb des Kanus und für Betreuungspersonal und Begleitpersonen.  

4) Persönliche Hygieneregeln einhalten  

a.) Vor den Sportangeboten findet eine Aufklärung über die grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsregeln statt.  

b.) Häufiges und intensives Händewaschen von mindestens dreißig Sekunden Länge mit Seife und heißem Wasser sollte zur Gewohnheit werden. Alternativ Desinfektionsmittel für Unterwegs griffbereit haben.  

c.) Auf das Berühren des Gesichtes mit den Händen sollte verzichtet werden.  

d.) Die vorgeschriebene Husten- und Niesetikette ist einzuhalten.  

e.) Jeder soll nach Möglichkeiten nur sein eigenes Material (Paddel, Boot, Ausrüstung) verwenden, keine Benutzung von Fremd- oder Gemeinschaftsmaterial.  

5Ausfahrten- und Kursgruppen verkleinern  

a.) Kurse und Ausfahrten in Einerbooten ist gestattet. Die Kurse und Ausfahrten in Zweiern sind nur in Ausnahmefällen möglich, wenn sichergestellt ist, dass beide Partner aus einer Selbstquarantäne kommen oder in einem Hausstand leben sowie kein Kontakt zu COVID-Positiven Personen besteht. Sollte der erforderliche Abstand in Zweierbooten eingehalten werden können, ist auch das möglich.  

b.) Eine Ausfahrten- und Kursgruppe sollte in der Regel aus maximal 5 Personen bestehen.  

c.) Die Kursgruppen sowie Ausfahrten in Freizeitgruppen sind zu dokumentieren und die Teilnehmer sind zu erfassen, um im Falle von Infektionen, Kontakte nachvollziehen zu können.  

d.) Keine rotierenden oder wechselnden Kleingruppen zulassen. Kurs- oder Fahrtengruppen sind immer mit den gleichen Personen zu besetzen, um so mögliche Verläufe von Infektionsketten jederzeit nachverfolgen zu können. Im Falle einer Ansteckungsgefahr ist dadurch nur jeweils eine kleinere Gruppe betroffen bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen.  

6) Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen  

a.) In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zu Kursen und zu Freizeitfahrten verzichtet werden. Ebenso ungeeignet ist der Einsatz von Minivans zum Umsetzten von Booten. Gegenfalls sind geeignete Verkehrsmittel zum Personentransport bei der Rückholung der Boote zu berücksichtigen.  

b.) Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken empfohlen.  

c.) Bootstranssporte möglichst einzeln und nacheinander beladen. Bei Hilfeleistungen Abstandsregeln beachten.  

7) Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen  

a.) Vorläufiger Verzicht auf soziale Veranstaltungen. Zur Organisation des Vereinsbetriebs sind Telefon- und Videokonferenzen vorzuziehen.  

b.) Mitgliederversammlungen sind im Bedarfsfall ebenfalls digital durchzuführen.  

c.) Auf Gemeinschaftsverpflegung und gemeinsame Getränke wird ebenso verzichtet wie auf das Anrichten von Büffets.  

8) Alternativen suchen  

Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden.

Stand 06.05.2020

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Der GOC ist kein Reiseveranstalter. Alle ausgeschriebenen Ausfahrten sind als Tourenvorschläge von Mitgliedern zu betrachten. Bei mehrtägigen Ausfahrten reserviert der GOC allenfalls die Stellplätze auf dem Campingplatz. Eine Entschädigungspflicht bei Absage einer Ausfahrt seitens des GOC oder des Ausfahrtenleiters besteht nicht.

Mitglieder, die eine Ausfahrt organisieren, haben keine Ausbildung als Kanulehrer oder Reiseleiter und können keine Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmer übernehmen. Schwierigkeiten auf dem Wasser werden gemeinsam beurteilt. Jeder Teilnehmer fährt aber auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.

Der Organisator einer Ausfahrt hat das Recht, nach eigenem Ermessen aus Sicherheitsgründen eine Ausfahrt vor Ort abzusagen, eine Stelle als unfahrbar zu erklären und Teilnehmer, von denen er glaubt, sie seien den Anforderungen einer Ausfahrt ausrüstungsmässig oder fahrtechnisch nicht gewachsen, nicht zur Fahrt zuzulassen. Da er den Ausbildungsstand der Teilnehmer aber meistens nicht kennt, ist er für deren Können nicht verantwortlich.

Seitens der Teilnehmer besteht auch keine Verpflichtung eine Stelle zu fahren, nur weil die Mehrheit sie fährt. Die anderen Teilnehmer helfen gerne beim Umtragen und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Versicherung ist Sache jedes einzelnen Teilnehmers. Der German Open Canoe e.V. lehnt jede Haftung ab.

Anmeldeschluss für die angebotenen GOC-Ausfahrten ist spätestens 14 Tage vor der jeweiligen Ausfahrt oder früher falls vom Ausfahrtenleiter angegeben. Die Anmeldung muss in Schriftform erfolgen oder direkt über die Webseite des GOC. Wegen evtl. Hoch- oder Niedrigwasser ist zwei Tage vor der Ausfahrt eine Rücksprache mit den für die Ausfahrt zuständigen Personen sinnvoll.

Für Wildwasserfahrten ist folgende Ausrüstung mitzuführen:

  • Kälteschutzkleidung (Neopren)
  • Helm
  • Schwimmweste
  • Wurfsack
  • 1 Ersatzpaddel
  • Auftriebskörper für den Kanadier

Als GOC-Mitglied kann man auch an Ausfahrten des Deutscher Kanu-Verband teilnehmen. Termine und Informationen dazu sind der Internetpräsenz des DKV unter https://www.kanu.de/ zu entnehmen.