Kulinarischer 2er-Canadier Wildwasserkurs an der Isar im Mai 2015

Veröffentlicht: 11. Oktober 2015

Im Mai 2015 hat der Georg wieder zu seinem Wildwasserkurs an der Isar geladen. Nachdem das praktisch vor unserer Haustüre stattfand, kurz bei Georg  angefragt ob er uns den Kurs schon zutraut. kam die Kurze Antwort: "Das kriegt ihr schon hin". Also wurde das Wochenende freigeschaufelt, der Kurs gebucht, die Sachen gepackt und ab nach Einöd an die Isar.Tatjana, meine Frau war etwas skeptisch ob es schon das richtige für uns ist und das Wetter war ja auch nicht wirklich gut angesagt.Beim Zeltaufbau am Abend vorher war das Wetter noch trocken und als wir fertig waren kam auch Georg mit seiner Frau Herta zurück zum bereits aufgebauten Tipi.Wie bei Georg üblich brannte nach einer herzlichen Begrüßung gleich der Ofen und ein warmer Tee wurde zubereitet.Nach einer kleinen Brotzeit kamen noch Vornie und Hans zu uns, so waren wir vollständig.Nachdem die Beiden Ihr Zelt aufgebaut hatten versammelte sich alles im Tipi vom Georg am obligatorischen Ofen. Es wurde der erste lange Abend der mit vielen schönen Geschichten ,wie immer viel zu kurz war.Am nächsten Morgen kurz unseren Ofen angezündet, den obligatorischen Aufsteckaffe für Tatjana aufgesetzt und raus in den versprochenen Regen. Bei Georg brannte der Ofen auch schon und die zweite Kanne Kaffe wartete auf die Frühstücksgäste. Obwohl das Frühstück kräftig ausgedehnt wurde und die erste Fahrt von Bad Tölz bis Einöd bis ins Detail besprochen war ,hat der Regen nicht aufgehört. Dies war dann für Tatjana doch zu viel des Guten und es wurde kurz umdisponiert. Vorni und Hans wie geplant in einem Canadier vom Georg, Georg als "Tatjana" zu mir in unsere Canadier und Herta und Tatjana zum Stadtbummel nach Bad Tölz.Mittlerweile hatte es zeitweise ein paar Regenpausen gegeben und so konnten wir nun mit zwei Booten von Tölz nach Einöd starten.Der Pegel war so, dass es kaum Steinberührung gab aber noch genug für jede Menge Kehrwässer und das ein oder andere spritzige Waschbrett. Wir sollten bis Einöd jedes Kehrwasser persöhnlich kennen lernen, da kannte Georg kein Erbarmen, aber dafür waren wir ja schließlich gekommen. Mit dem Ablegen ging es ca. 100 Meter unterhalb ins erste Kehrwasser. Da das bei beiden Booten ganz gut geklappt hatte gleich wieder raus und auf der anderen Uferseite rein ins nächste. Georg und ich vorneweg, Vorni und Hans immer hinterher. Fünf Kehrwasser später wurde es etwas ruhiger und wir konnten bei einer kleinen Manöverkritik kurz durch schnaufen. Nachdem das Regenwasser aus den Booten raus geschöpft war ging es fröhlich weiter einmal rechts dann wieder links, die anfängliche Anspannung wurde weniger und wich der Zuversicht das wir auch im nächsten mal wieder sauber einparken werden.Ab der Hälfte der Tour hatte der Himmel ein Einsehen und der Regen hörte nun ganz auf. Diese Möglichkeit haben wir genutzt und die nächste Kiesbank zum pausieren geentert.Danach gings wieder den Kehrwassern folgend weiter bis Einöd. Kaum Angekommen wurde der Ofen angeheizt und ein warmer Tee gereicht. Inzwischen sind Herta und Tatjana aus Tölz auch wieder zurück und es wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Die kurze Überlegung in der Gaststätte Beham ein zu kehren wurde zugunsten eines gemütlichen Abends im Zelt mit Kochen verworfen.Nach Maultaschensuppe folgten zweierlei von der Nudel bis wir nur uns noch rollen konnten. Der Obligatorische Schnaps macht die Runde und half den geistreichen Gesprächen bis tief in die Nacht auf die Sprünge.am nächsten Morgen weckte uns die Sonne und nachdem die Schnecken abgesammelt und das gemütliche Frühstück mit Semmeln vom Beham verdrückt war ging es nach dem Autostellen zurück auf den Bach.Diesmal war unser Boot mit der echten Tatjana besetzt, Georg in seinem Einer unterwegs und Vroni und Hans in ihrem Boot auf dem Weg ins erste Kehrwasser. Das Vroni und Hans schon eine ganze Ecke routinierter und Mutiger waren als Tatjana und ich hat dem Lerneffekt und Spass am Kurs keinen Abbruch getan. Beide Bootsbesatzungen sind auf Ihre Kosten gekommen und haben für sich das beste mitnehmen können. Georg war immer bemüht für jeden das richtige Kehrwasser zu finden. und jeden nach seinem Leistungsstand zu schulen. Nach der obligatorischen Pause, diesmal bei Sonne, konnten Vorni und Hans an einer kleinen Schwelle, das aus und einfahren ins Kehrwasser mit anschließender Seilfähre ausgiebig üben. Diese Runde wurde nur durch einen kleinen Schwimmer unterbrochen, was allerdings dann zur Folge hatte, dass diese Schwelle noch zweimal herhalten musste bis es dann wirklich perfekt funktioniert hat. da hatte dann auch Georg keinen Verbesserungsvorschlag mehr.Also wieder in die Boote und fröhlich von Kehrwasser zu Kehrwasser weiter bis nach Wolfratshausen.  Das letzte Stück  bis Wolfratshausen  wurde dann ruhiger und bot Zeit seine Seele baumeln zu lassen, die Sonne und Natur zu genießen  und den beiden letzten Tagen nach zu sinnen. In Wolfratshausen angekommen wurden die Boote verladen und es ging zurück nach Einöd. Hier angekommen wurde beschlossen, dass Tatjana und ich nicht schon nach hause fahren, sondern mit den Anderen nochmal eine Nacht dran hängen und erst am nächsten Tag wieder zurück nach München zu fahren. Es wurden die Proviantreste gesichtet. Vroni und Tatjana haben nochmal Nudeln nachgebunkert. und Georg; Hans und Ich haben die nassen Sachen zum Trocknen aufgehängt. Bis zum Kochen konnten nochmal Schnecken angesammelt werden, danach ging es wieder vereint mit Herta ans kochen. Über eine wärmende Suppe und zweierlei von der Nudel, unterbrochen von einem kleinen Verdauungsschnaps endete das Mal diesmal mit Pfannkuchen. Der letzte davon wurde von Georg um halb eins in der Pfanne bereitet. Es wurde wieder beim gemütlichen knacken des Ofens über vergangene Touren geredet und dem etwas strapazierten Bauch bei der Verdauung geholfen.Am nächsten Morgen an dem wir eigentlich vor Mittag die Zelte abbrechen wollten sind wir dank eines wieder sehr gemütlichen Frühstücks dann erst gegen zwei gen  Heimat gefahren. Es war wieder ein sehr schöner Kurs mit Georg und es wird für uns sicher nicht der Letzte gewesen sein. Vielen Dank Georg!

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