20. GOC-Treffen auf dem Kanucamp Maisy May bei Eschwege

Veröffentlicht: 07. Mai 2011

Am 30.04. und 01.05.2010 hatten sich viele Mitglieder des GOC zu ihrem alljährlichen GOC-Treffen auf dem Kanucamp "Maisy May" in der Nähe von Eschwege an der Werra versammelt. Bei schönstem Wetter und gelegentlich auffrischendem Wind wurden sowohl die Veranstaltungsangebote zu Wasser als auch an Land gerne angenommen. Als Schmankerl des ersten Tages entwickelte sich trotz eines anfänglich sehr scheuen Teilnehmerfeldes der Kanuslalom. Mit verschieden ausbaufähigen Techniken überwanden die Solofahrer die Strecke von ca. 250 Metern in nahezu der gleichen Zeit von +/- 2:15 Minuten. Das Feld der Tandembesatzungen setzte sich recht unterschiedlich zusammen. Gerade die Jüngsten Paddler stemmten sich derart in die Paddel, um ihre Eltern nicht vorzuführen, dass bei einer abschließenden Bootsvermessung leichte Längungen der Boote hätten festgestellt werden können.

Als Anerkennung für das Interesse und die Begeisterung der TeilnehmerInnen wurde am nächsten Tag zu nahezu nachtschlafender Zeit um 09:30 Uhr eine Siegerehrung abgehalten. Die anwesenden Händler hatten zur Unterstützung des GOC sehr attraktive Preise für die glücklichen Sieger, Alterspreisgewinner und auch die jüngsten Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Anschließend gab es als "Sonderpreis" von Jörg Wagner noch eine sehr positive Manöverkritik, verbunden mit einem Kursangebot für die Anwesenden Kanuten, welches auch gut angenommen wurde.

Für die Ausfahrt an diesem Maisonntag versammelte sich ein buntes Feld von Kanuten in Heldra, um bei bestem Wetter gemeinsam nach Schwebda zurückzupaddeln. Mit dieser Fahrt wurden zwei Schwerpunkte des Kanutourismus an der Werra verbunden: Heldra hatte in den letzten Jahren das Gelände des alten Bolzplatzes in eine attraktive Kanuwiese mit Sanitärräumen umgestaltet, während der Naturcampingplatz des Canoe- und Wildnisexperten Kanurado seinem Namen als Eldorado für die Kanuten alle Ehre macht. Von besonderem Reiz sind aber auch die Landschaft und die vielen romantischen Orte und gut erhaltenen Burgen, die einem sowohl die Fahrt zur Einsetzstelle als auch auf dem Wasser versüßen. Nebenbei laden die Orte am Rande der Werra gerne mit guten Getränken und attraktiven Speiseangeboten ein.

Neben weiteren Workshops und Kursen wurde an diesem Tag auch viel gefachsimpelt und Pläne für gemeinsame Aktionen geschmiedet, bevor gegen Mittag die ersten Teilnehmer zu ihrer Heimfahrt aufbrachen. Wie immer fiel die Verabschiedung auch dieses Mal ein wenig schwer. Zum Trost bleibt uns aber nun der sicherlich schöne Sommer, in dem wir uns bestimmt auf dem einen oder anderen Bach in irgendeiner Konstellation wieder sehen. So werden sich sicherlich auch einige noch einmal über die Werra hermachen. Nicht nur, um die Möglichkeit einer Werra-Weser-Fahrt zu nutzen. Sondern auch, um als Familien an der Werra Erlebnisurlaub zu machen, der für alle Geschmäcker und jede Wetterlage interessante Leckerbissen zu bieten hat.

Das positive Resumée verdanken wir all den Mitgliedern, Interessierten, Helfern und Besuchern, die sich an diesem Ort eingefunden hatten, um dieses zwanzigste GOC-Treffen zu zelebrieren. Dabei sind wir uns auch bewusst, dass die Verlagerung des Veranstaltungsortes für das GOC-Treffen für einige Teilnehmer mit mehr Fahraufwand verbunden war. Denen danken wir nochmals besonders für diese kameradschaftliche Geste, durch welche unseren Nord- und Ostdeutschen Mitgliedern der Besuch dieser Veranstaltung erleichtert werden konnte.

Zum Abschluss aber noch eine ganz große Bitte:

Wer auch immer Bilder von dieser Veranstaltung hat, ist herzlich eingeladen, diese entweder hier einzustellen oder zumindest einen Link zu den Bildern zu veröffentlichen. Der Dank der Teilnehmer ist Euch dafür gewiss!


Björn Steffen
GOC - Pressewart

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